Dos Wochos zum Relaxen nach Mexiko

 

Hallo zusammen! Schon wieder über ein Jahr vergangen seit dem letzten Eintrag hier. Schön, dass du hier trotzdem vorbeischaust. Aber du weißt ja wie das ist, schließlich gibt es immer viel zu tun. 

 

Nachdem wir 2016 von einer Hochzeit zur nächsten getingelt sind (Frankfurt, Mallorca und Straßburg), haben wir 2017 direkt mal mit einer Fernreise eingeläutet. Etwas über zwei Wochen sind wir durch Yucatan gereist.

Warum überhaupt Mexiko?

Gute Frage! Man hört ja öfter mal, dass es dort nicht ganz so sicher sein soll. Im Falle von Yucatan kann ich euch aber entwarnen: wir haben uns sehr sicher gefühlt, und zwar die ganze Zeit. Auch z.B. in Mérida, was ja eine Millionenstadt ist. Laut unserem Foodguide, den wir dort hatten, wächst Mérida aktuell wohl wie bescheuert, weil viele Mexikaner aus den unsicheren Gegenden dorthin ziehen. 

 

Das war schon ein ganz großer Kontrast zu Brasilien, wo man sich dann doch nicht ganz so unbeschwert bewegen kann. Ihr könnt ja an unserer Route sehen, wo wir überall waren:

Die Route und Bilder

Kleiner Tipp: um in den richtigen Groove für die Bilder zu kommen, scrolle doch mal kurz nach ganz unten, schmeiß den Spotify Player an und komme dann genau hierher wieder zurück.

 

 

Dieser Reiseplan war genau richtig für zwei entspannte Wochen. Meistens sind wir 2-4 Tage an einem Ort geblieben. 

 

Los gings in Cancún, wo wir insgesamt nur zwei Nächte verbrachten (für die An- und Abreise, das reicht auch völlig!). Ist halt eine Stadt voller Hotelburgen. Das beste waren da noch die Cancúner Bewohner, die irgendwie alle sehr lustig waren. 

 

Danach sind wir direkt mit dem Bus nach Tulum gezuckelt (war ein 2. Klasse Bus). Tulum ist ein nettes Städtchen, in dem man gut Essen und auch schöne Cenoten besuchen kann. Ich hätte es mir ehrlich gesagt ein bisschen schöner vorgestellt. Tulum besteht in erster Linie aus einer ganz langen, gut befahrenen Straße an der sich viele Hotels und Restaurants entlangziehen. Toll sind aber die Ruinen und die Strände. Deswegen gehört Tulum auf jeden Reiseplan.

 

 

Nächster Stop war Pisté, wo die Maya Pyramiden von Chichen Itza liegen. Ein Pflichtstop, der sich auf jeden Fall lohnt. 

 

 

Mérida ist grundsätzlich eine schöne Kolonialstadt mit einigen schönen Gebäuden und ebenfalls guten Restaurants. Da ich ja bereits in einer Großstadt lebe, fand ich den vielen Verkehr in Mérida etwas nervig. Auch mit der Hitze von bis zu 36 Grad war das so eine Sache. Schön war aber die Foodtour, bei der wir dort teilgenommen haben. Céline konnte an dem Tag leider essensmäßig nicht so mitziehen, deswegen blieb für mich öfter mal die doppelte Ration übrig 😋

 

Bilder sind teilweise von Céline ausgeliehen.

 

Ab jetzt ging es mit dem Auto weiter. Im Fischerdorf Celestun waren wir leider nur einen knappen Tag, dort hat es mir aber sehr gut gefallen. Schöner Strand, kleines Dorf und Bootstouren zu den Flamingos gibt es dort. Eine Nacht könnte man dort gut verbringen, wir hatten aber kein Hotel gefunden.

 

 

Izamal ist ein Städtchen, das komplett gelb angestrichen ist. Zusammen mit dem pompösen Convent, der in der Stadtmitte liegt, macht es ziemlich was her. Dazu gibt es noch "wilde" Pyramiden, auf die man hinaufsteigen kann. Wir waren an dem Tag sogar die einzigen, die das gemacht haben.  

 

 

Zu guter letzt folgte noch Holbox, eine immer beliebter werdende Ferieninsel. Das Schöne dort ist, dass es keine Autos gibt, dafür aber umso mehr wunderschöne weiße Sandstrände. Die Baustelle neben unserem Hotel war allerdings ein Indiz dafür, dass die Insel inzwischen nicht mehr ganz der Geheimtipp ist, der sie einmal war. Positiv ist aber, dass es keine Hotelburgen wie etwa in Cancun gibt.

 

Die Highlights

  • Die Leute: super freundlich! Zudem hatte ich auch nicht das Gefühl, dass man bloß als wandelnde Dollarnote wahrgenommen wird, wie in vielen anderen Reiseländern.
  • Die Cenote Dos Ojos 
  • Schnorcheln mit Riesenschildkröten (beides Tulum) 
  • Izamal, weil es zwar ein Touristenort ist, er sich aber gar nicht unbedingt so anfühlt.
  • Holbox zum Ausspannen

Die Lowlights

Da gibt es eigentlich nur einen Punkt: das Essen. Also nicht weil es nicht geschmeckt hätte, im Gegenteil. Unsere Mägen waren aber leider teilweise ein bisschen überfordert mit den vielen neuen Bakterien, die wir uns da auf die Gabeln geschaufelt haben. Von daher würde ich wirklich empfehlen die Hände von Salat und anderen Dingen zu lassen, die mit dem (scheinbar) toxischen mexikanischen Wasser in Berührung kommen.

Das Kurioseste

Wir sind durch die USA nach Mexiko gereist (ich frage mich im Nachhinein ernsthaft, warum wir das getan haben?!). Auch zur Durchreise muss man komplett die Hosen runterlassen, das bekloppte ESTA Formular ausfüllen und natürlich auch dafür bezahlen ($14 sind das). Natürlich wird man von dem Amerikanern jedes mal so behandelt als würde man für immer in den USA bleiben möchte, obwohl ja das genaue Gegenteil der Fall war. 

 

In unserem Fall haben wir es auch noch geschafft, dass wir bei der Einreise ein Land vorfanden, in dem Obama der Präsident war. Auf der Rückreise war dem dann leider nicht mehr so und wir konnten froh sein, dass unsere Nationalität nicht schon auf der schwarzen Liste stand. Von daher, wählt lieber einen anderen Reiseweg!

 

Kurios fand ich außerdem, dass mein Spanisch, das ich ja in Spanien erworben hatte, in Mexiko viel besser zu gebrauchen war, als in Spanien 🤔  Besonders deutlich wurde das, als ich erst CNN Mexico geguckt habe und direkt darauf den spanischen Sender TVE. Bei CNN habe ich fast alles verstanden, bei TVE vielleicht die Hälfte 😄

 

Soundtrack unserer Reise

 

Fragen oder Kommentare? Her damit!

 


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